Emil EichingerPhotojournalist currently based in Lahti, Finland

Fundgegenstände Blatten

für SZ Magazin 05/2026 – zum Artikel


Blatten war das schönste Dorf in einem abgeschiedenen Schweizer Tal, geprägt von jahrhundertealten Traditionen, bis am 28.05.2026 eine gigantische Lawine aus Fels und Eis alles zerstörte. Wo einst historische Holzhäuser dem Wetter trotzten, türmt sich heute ein gewaltiger Schuttberg. Doch aus dem Schlamm und den Trümmern konnten einige wenige, unersetzliche Erinnerungsstücke gerettet werden, die heute das Einzige sind, was den Menschen noch bleibt.



Am 28. Mai 2025 stürzen rund zehn Millionen Kubikmeter Fels und Eis ins Tal. Blatten wird zu 90 Prozent verschüttet.



Am Nesthorn oberhalb von Blatten verliert das Gestein seinen Halt. Felsen brechen heraus, drücken auf den Gletscher, bis er unter der Last kollabiert.
Dachschindel der Dorfkirche von Blatten
Die Tschäggättä Masken von Bruno Ritzler, Gemeindearbeiter.
Kuscheltiere, Alicia Kalbermatten, Studentin.
Kuhglocken von Prisca Ebener, Bäuerin
Bariton und Schild der Musikgesellschaft, Alessandro Lehner, Maschinenbauingenieur.
Jesus mit abgebrochenen Arm und Brautkleid, Erika Kalbermatten, Hausfrau.




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